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Die Eigenblutbehandlung

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Die Eigenblutbehandlung gehört zu den Reiz- oder Umstimmungs-Therapien, deren Ziel es ist, das Immunsystem anzuregen und zu regulieren. Zur Bekämp- fung von Infektionskrankheiten wurde sie bereits 1500 v. Chr. von den Ägyptern angewandt. Ihre theoretische Begründung in der Neuzeit fand die Therapieform Ende der 1930 Jahre durch den Berliner Chirurgen August Bier, was zur weiten Verbreitung der Methode in den 50er und 60er Jahren führte.

Wie der Name schon sagt, wird bei der Eigenbluttherapie das eigene Blut des Patienten verwendet. Es gibt drei Arten davon: das potenzierte, unveränderte und aufbereitete Eigenblut. In der ersten, vor allem für Kinder und Menschen mit Spritzenphobie gut geeigneten Variante, wird ein Tropfen Kapillarblut aus dem Finger entnommen. Dieser wird mit einem homöopathischen Mittel, das auf den Patienten abgestimmt ist, vermischt und durch Verschüttelung potenziert. Diese Mischung wird oral eingenommen. Die zweite Variante ist das unveränderte Eigenblut. Dabei wird Blut aus der Armvene entnommen und in den Gesäßmuskel oder unter die Haut reinjiziert. Es wird mit circa einem Milliliter Blut begonnen. Die entnommene Menge steigt mit jeder Behandlung, bis ungefähr fünf Milliliter erreicht sind. Die dritte Therapieform ist das aufbereitete Eigenblut. Hierbei gilt das gleiche Prinzip der Entnahme und Mengensteigerung, jedoch wird dem entnommenen Blut ein homöopathisches Mittel zugefügt, welches so eine verstärkte Wirkung erhält.

Wirkungsweise
Das Blut in unseren Adern transportiert nicht nur Nährstoffe und Sauerstoff, auch Informationen über erfolgreich abgewehrte Krankheiten sind als Antikörper und in Gedächtniszellen, den T-Lymphozyten, gespeichert. Wird das eigene Blut wieder in den Körper eingebracht, sieht dieser es als Fremdkörper an und reagiert mit einer Abwehrreaktion zur Aktivierung des Immunsystems. Das rührt daher, dass sich die im Blut befindlichen Eiweiße bereits in der kurzen Transferzeit von der Entnahme zur Injektion zu verändern beginnen und nicht mehr zu 100 Prozent als „eigen“ und „bekannt“ erkannt werden. Dadurch kommt es zu einer messbaren Steigerung der Leukozytenzahl im Blut, was ein sicheres Zeichen für die Vermehrung der Antikörper ist. Eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur und eine eventuelle Zunahme der vorhandenen Symptome können eintreten. Dies sind allerdings positive Zeichen, die anzeigen, dass der Körper aktiv das Immunsystem nutzt und potenzielle Angreifer (das eigene Blut in diesem Fall) abwehrt.

Wann mit Eigenblut behandeln?
Ist das Ziel eine Stärkung des Immunsystems zur verbesserten Abwehr von Infekten, sollte in der erkrankungsfreien Zeit begonnen werden. Der Körper ist dann nicht zu stark mit der Abwehr von Krankheiten gefordert und kann rechtzeitig „aufrüsten“. In unserer Praxis beginnen wir die Therapie zur Steigerung der Abwehrkräfte im Oktober, da in der Regel 6–10 Behandlungen nötig sind. Steht eine Allergiebehandlung an, sollte in der allergiefreien Zeit begonnen werden. Bei einer Pollenallergie beginnt man die Eigenbluttherapie bevor die ersten Pollen fliegen. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind chronische Krankheitsprozesse, Hauterkrankungen, rheumatische Beschwerden, Erschöpfungszustände und Migräne.

Kontraindikation
Bei der Einnahme von Blutverdünnern, Cortison oder Immunsuppressiva sollte keine Behandlung mit Eigenblut erfolgen. Auch bei Blutgerinnungsstörungen oder Venenentzündungen ist Vorsicht geboten.

 

Weiterführende Informationen zur Eigenblutbehandlung und zu weiterführenden Therapien finden sie hier.

Kategorie:
  News
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