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Turboboost für das Immunsystem

16. November 2018
Gerade im Winter steigt das Risiko an einer Virusinfektion zu erkranken. Schnupfen, Fieberbläschen oder Grippe nehmen zu.  Auch die Klagen über Müdigkeit, Leistungsschwäche und Stress werden zum Jahresende hin mehr. Wir wollen Ihnen daher helfen sich dagegen zu schützen und voller Energie und Gesundheit ins neue Jahr zu starten. Nach eingehendem Gespräch und Untersuchung (bei Bedarf mit Laboruntersuchung) stellen wir zunächst Ihren Gesundheitsstatus und Ihre Bedürfnisse fest. Dies ist der Grundstein um Ihren individuellen Behandlungsplan für Sie auszuarbeiten. Für Ihre Behandlung verwenden wir dann unter anderem: Aminosäuren – diese kleinsten Bausteine des Lebens sind nicht nur am Aufbau von Proteinen und Zellwänden beteiligt, sie dienen auch als Neurotransmitter und Katalysatoren für den Stoffwechsel. Vitamine – ähnlich den Zündkerzen eines Automotors bringen diese essentiellen Stoffe, die größtenteils nicht vom Körper selbst synthetisiert werden können, unseren Stoffwechsel in Schwung. Sie helfen auch bei der Mobilisation der Abwehrkräfte und so dem Immunsystem. Mineralstoffe/Spurenelemente – diese kleinen Bausteine werden bei allen biochemischen Vorgängen benötigt, da sie als Enzyme, Hormone oder zur Nervensignalweiterleitung lebensnotwendige Aufgaben erfüllen. Zu ihnen gehören unter anderem: Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Jod, Zink und Selen. Fragen Sie uns einfach in der Praxis nach unserer Eigenblut Pauschale.

Bewegung fürs Gedächtnis

7. Oktober 2018
Jeden Tag ein wenig Bewegung verbessert das Gedächtnis sofort! Eine aktuelle Studie belegt, dass bereits leichter Sport zu einer verbesserten Neuronenverknüpfung führt und somit das Gedächtnis verbessert. Forscher an der University of California, Irvine und der japanischen University von Tsukuba konnten nachweisen, dass mit nur 10 Minuten leichtem Training eine deutliche Verbesserung der Verknüpfung vom Hippocampus, der sozusagen einem „Posteingang“ gleicht, zur Gedächtniscortex, die der „Speicherung“ dient, erreicht werden kann. Der Hippocampus dient der Bildung von neuen Erinnerungen, ist aber eine der ersten Regionen des Gehirns, die beim Alterungsprozess – und vor allem bei Alzheimer – abbaut. Daher ist die Verbesserung der Hippocampus-Funktion bei Forschungen zur Gedächtnis-Erhaltung sehr vielversprechend. Bisherige Studien untersuchten vor allem die Wirkung von Sport auf den langwierigen Prozess der Neubildung von Gehirnzellen bei der Erinnerungsbildung. Der Fokus dieser Studie (an einer Gruppe von 36 jungen, gesunden Erwachsenen) lag hingegen darauf, die direkte und sofortige Wirkung von sehr kleinen Sporteinheiten auf die Gedächtnisleistung und die verstärkte Kommunikation zwischen den gedächtnisbezogenen Hirnarealen aufzuzeigen. Das positive Ergebnis: Schon einfachste Dinge wie Treppensteigen oder Spaziergänge, die sich ohne Weiteres in den Alltag integrieren lassen, können erhebliche Auswirkungen auf die Verbesserung von Gedächtnis und Wahrnehmung haben. Das Team erweitert seine Studien auf ältere Erwachsene, die ein höheres Risiko haben, an altersbedingten Gedächtniseinschränkungen zu erkranken. Dabei untersuchen sie die Langzeitwirkung von leichtem Sport, der täglich über Wochen oder Monate betrieben wird.   Quelle: University of California – Irvine. „Even mild physical activity immediately improves memory function: Now you just need to remember to exercise!.“ ScienceDaily. ScienceDaily, 24 September 2018. www.sciencedaily.com/releases/2018/09/180924153424.htm.

Die Chemie im Brot

13. November 2017
Ein sehr interessanter Artikel erschien im Oktober im Stern: Wie viel Chemie steckt im deutschesten Nahrungsmittel überhaupt – dem Brot? Bert Gamerschlag berichtet darin sehr anschaulich davon, dass in der deutschen Nahrungsmittelindustrie allein bei Mehlprodukten bis zu 200 Zusatzstoffe beigemischt werden dürfen.   Zwar zählt „unser täglich Brot“ in Deutschland auf Grund seiner Vielfalt und Einzigartigkeit als immaterielles Weltkulturerbe – sogar von der Unesco anerkannt – doch es ist längst nicht mehr so rein, wie uns Glaube gemacht wird. Vor hundert Jahren gab es noch deutliche Unterschiede in den verschiedenen Mehlarten, jede Mühle mahlte anders, jede Region hatte ihr eigenes Brot. Damals gab es noch kleine Mühlen und Bäckereien. Diese sind heutzutage bei gleichbleibender Größe des Betriebs rechnerisch kaum noch tragbar, berichtet ein Bäcker. Das ist neben der Bequemlichkeit der Endkunden ein Grund, weshalb mittlerweile Discounter Ketten wie Lidl zu Deutschlands größten Bäckern werden konnten. Die Bäckereien der Discounter sind so ausgerichtet, dass sie 24/ 7 backen können und somit täglich bis zu neun Fracht-Jumbojets mit ihren Produkten voll beladen könnten. Riesige Mühlen vermahlen Unmengen an weltweit herangeschifften Weizens zu Mehlen. Ziel ist eine Gleichheit, die ausdrücklicher Wunsch der Bäcker ist, um die Verarbeitungsprozesse zu vereinfachen und jegliche Risiken auszuschließen. Die vermeintliche Brotvielfalt ist daher oft nur Schein. Der Direktor und Professor des Bundesforschungsinstitus für Sicherheit und Qualität bei Getreide, Norbert Haase, erklärt: Der Geschmack eines Brotes früher rührte von dem Boden auf dem es wuchs, den verarbeitenden Mühlen und des Mehls der verarbeitenden lokalen Backstube nach traditionellem Rezept her. Heute gibt es dazu Backmischungen. Eine EU-Verordnung erlaubt 320 Lebensmittelzusatzstoffe, die für den Kunden nur sehr schwer, wenn überhaupt, zu erkennen sind. 200 davon werden auch in Bäckereien verwendet: Quellmehle, Quellstärken, Hydrokolloid, Emulgatoren, Weizenkleber, Malzmehle, Zuckerstoffe, Phosphate, Enzyme, Ascorbin- und weitere Säurungsmittel, Milch- und Molkepulver und viele mehr. Schon in der Mühle wird mit Mehlbehandlungsmitteln, wie Ascorbinsäure, Natrium-L-Ascorbat, Calcium-L-Ascorbat, Lecithin, Guakernmehl, Mono- und Diglyceriden von Speisefetten und andere vielsilbige Substanzen gearbeitet. Hersteller nennen diese Mischungen auch: „Kompositionen, die den Bäckern helfen sollen, eine gleichbleibend hohe Qualität zu liefern.“ Mehl selbst würde dabei als reines Naturprodukt zu hohen Schwankungen ausgesetzt sein. Die Laborabhängigkeit durch all diese Zusätze ist bisher nur in Insiderkreisen bekannt. Auch die Frage der Gluten-Allergie stellt sich. Nur knapp bei einem Prozent der deutschen Bevölkerung wurde eine echte Zöliakie diagnostiziert. Zusätzliche 13 Prozent haben allerdings durch den Verzehr von Weizenprodukten Probleme, wie Blähungen, Durchfall oder Kopfschmerzen. Die einen ziehen die Weizenzüchter zur Verantwortung, da diese seit Ende des zweiten Weltkriegs neue eiweißreiche Weizensorten aus Amerika einkreuzen. Andere beschuldigen die Müller, die den Weizen so sehr zermalmen, dass ihm synthetische Stoffe beigemengt werden müssen, damit er überhaupt verarbeitet werden kann. Dass aber die einzelnen Zusatzstoffe, einzeln und in Kombination, ein potentielles Risiko darstellen, das will noch niemand so recht wahr haben; sie wurden bisher in der Branche nicht untersucht. Die Backmischungen reichen von 30 Gramm eines Mittelchens aufs Kilo Mehl – für einen gewissen Charakter, bis zum „Hundertprozenter“ dem bis zum fertigen Brot nur noch Hefe und Wasser beigefügt

Die Eigenblutbehandlung

6. Oktober 2017
Die Eigenblutbehandlung gehört zu den Reiz- oder Umstimmungs-Therapien, deren Ziel es ist, das Immunsystem anzuregen und zu regulieren. Zur Bekämp- fung von Infektionskrankheiten wurde sie bereits 1500 v. Chr. von den Ägyptern angewandt. Ihre theoretische Begründung in der Neuzeit fand die Therapieform Ende der 1930 Jahre durch den Berliner Chirurgen August Bier, was zur weiten Verbreitung der Methode in den 50er und 60er Jahren führte. Wie der Name schon sagt, wird bei der Eigenbluttherapie das eigene Blut des Patienten verwendet. Es gibt drei Arten davon: das potenzierte, unveränderte und aufbereitete Eigenblut. In der ersten, vor allem für Kinder und Menschen mit Spritzenphobie gut geeigneten Variante, wird ein Tropfen Kapillarblut aus dem Finger entnommen. Dieser wird mit einem homöopathischen Mittel, das auf den Patienten abgestimmt ist, vermischt und durch Verschüttelung potenziert. Diese Mischung wird oral eingenommen. Die zweite Variante ist das unveränderte Eigenblut. Dabei wird Blut aus der Armvene entnommen und in den Gesäßmuskel oder unter die Haut reinjiziert. Es wird mit circa einem Milliliter Blut begonnen. Die entnommene Menge steigt mit jeder Behandlung, bis ungefähr fünf Milliliter erreicht sind. Die dritte Therapieform ist das aufbereitete Eigenblut. Hierbei gilt das gleiche Prinzip der Entnahme und Mengensteigerung, jedoch wird dem entnommenen Blut ein homöopathisches Mittel zugefügt, welches so eine verstärkte Wirkung erhält. Wirkungsweise Das Blut in unseren Adern transportiert nicht nur Nährstoffe und Sauerstoff, auch Informationen über erfolgreich abgewehrte Krankheiten sind als Antikörper und in Gedächtniszellen, den T-Lymphozyten, gespeichert. Wird das eigene Blut wieder in den Körper eingebracht, sieht dieser es als Fremdkörper an und reagiert mit einer Abwehrreaktion zur Aktivierung des Immunsystems. Das rührt daher, dass sich die im Blut befindlichen Eiweiße bereits in der kurzen Transferzeit von der Entnahme zur Injektion zu verändern beginnen und nicht mehr zu 100 Prozent als „eigen“ und „bekannt“ erkannt werden. Dadurch kommt es zu einer messbaren Steigerung der Leukozytenzahl im Blut, was ein sicheres Zeichen für die Vermehrung der Antikörper ist. Eine leichte Erhöhung der Körpertemperatur und eine eventuelle Zunahme der vorhandenen Symptome können eintreten. Dies sind allerdings positive Zeichen, die anzeigen, dass der Körper aktiv das Immunsystem nutzt und potenzielle Angreifer (das eigene Blut in diesem Fall) abwehrt. Wann mit Eigenblut behandeln? Ist das Ziel eine Stärkung des Immunsystems zur verbesserten Abwehr von Infekten, sollte in der erkrankungsfreien Zeit begonnen werden. Der Körper ist dann nicht zu stark mit der Abwehr von Krankheiten gefordert und kann rechtzeitig „aufrüsten“. In unserer Praxis beginnen wir die Therapie zur Steigerung der Abwehrkräfte im Oktober, da in der Regel 6–10 Behandlungen nötig sind. Steht eine Allergiebehandlung an, sollte in der allergiefreien Zeit begonnen werden. Bei einer Pollenallergie beginnt man die Eigenbluttherapie bevor die ersten Pollen fliegen. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind chronische Krankheitsprozesse, Hauterkrankungen, rheumatische Beschwerden, Erschöpfungszustände und Migräne. Kontraindikation Bei der Einnahme von Blutverdünnern, Cortison oder Immunsuppressiva sollte keine Behandlung mit Eigenblut erfolgen. Auch bei Blutgerinnungsstörungen oder Venenentzündungen ist Vorsicht geboten.   Weiterführende Informationen zur Eigenblutbehandlung und zu weiterführenden Therapien finden sie hier.

Die Brennnesselkur

15. Mai 2017
Reinigung und Revitalisierung des Stoffwechsels Heilkräuter sind unsere Urmedizin und das Wissen um ihre Wirkungen reicht bis zu den Anfängen der Menschheit zurück. Kaum ein anderes Heilverfahren hat einen so großen traditionellen Erfahrungsschatz wie die Pflanzenheilkunde, die es auf allen Kontinenten und in allen Kulturen gibt. In der Steinzeit waren Pflanzen zunächst die einzige verfügbare Medizin und wurden auf Grund von Erprobungen, Beobachtungen sowie daraus folgenden Erfahrungen angewendet. Diese ursprünglichen Kenntnisse der Naturmedizin bestätigten später Gelehrte und Heilkundige wie Hippokrates und Dioskurides in der griechischen und römischen Antike. Im Mittelalter erweiterten dann Naturärzte wie Lonicerus und Paracelsus sowie Hildegard von Bingen dieses Wissen ganz wesentlich. Pfarrer Sebastian Kneipp, Maria Treben und der Kräuterpfarrer Johann Künzle sorgten in den letzten 100 Jahren dafür, dass die Pflanzenmedizin wieder bekannter und zunehmend beliebter wurde. Die Brennnessel ist eine der ersten Grünpflanzen im Frühling und für die Anwendung in Frühjahrskuren zur Entschlackung sehr beliebt, als Salat oder Gemüse ist sie auch in der Küche zu finden. Eine anerkannte medizinische Hauptindikation der Brennnesselblätter ist die Anwendung zur Durchspülung der ableitenden Harnorgane bei entzündlichen Erkrankungen. Die Brennnesselwurzel dagegen wird als Tee oder Extrakt (in Fertigpräparaten) zur therapiebegleitenden Behandlung bei gutartigen Prostataerkrankungen eingesetzt. Von der Brennnessel sind homöopathische Präparate, Fertigarzneimittel, Tees oder Zubereitungen mit getrockneten Pflanzenteilen und Frischpflanzensäfte erhältlich. Schon seit Jahrtausenden wird die Brennnessel (Urtica dioica L. – große Brennnessel und Urtica urens L. kleine Brennnessel) als Heilpflanze geschätzt. Paracelsus lobte ihre leberschützende Wirkung und Hildegard von Bingen die magenreinigende Eigenschaft von Urtica urens. Bis heute hat die Brennnessel einen festen Platz in der Phytotherapie. Achtung: Bei einer Herz- oder Nierenschwäche darf keine Anwendung der Brennnessel erfolgen, die harntreibende Wirkung kann die geschwächten Organe zu stark belasten. Beim Auftreten von allergischen Reaktionen ist die Anwendung sofort zu beenden. Als Pionierpflanze ist die Brennnessel weltweit in gemäßigten Zonen verbreitet, sie gedeiht an Garten- und Wegrändern, Unkrautfluren und vielen anderen Standorten. Die große Brennnessel wird bis 150 cm groß, die kleine Brennnessel bis 50 cm. Ihre Blätter sind mit Brennhaaren überzogen, diese langen und spröden Röhren sind unter anderem mit Ameisensäure gefüllt. Bei Berührung knicken die Brennhaare ab und befördern dadurch Substanzen in die Haut, die Schmerzen und Schwellungen auslösen. Als Inhaltsstoffe finden sich in den Blättern 1 – 2 % Flavonoide, 1 – 4 % zum Teil wasserlösliche Silikate, Sitosterol und Fette, in den Brennhaaren kleine Mengen an Acetylcholin, Serotonin und Ameisensäure. Die Anwendungen Im Frühjahr sind die Bedingungen für eine Entschlackungskur ideal. Die blutreinigende, entwässernde Wirkung der Brennnessel regt den Stoffwechsel an und hilft bei der Entgiftung und Entschlackung. Das frische Grün der jungen Blätter unterstützt den – vom Winter oft noch trägen – Stoffwechsel. In der Homöopathie wird Urtica urens (die kleine Brennnessel) bei nesselsuchtartigen Ausschlägen, Gicht und Nierenleiden verwendet. Brennnesselspiritus eignet sich äußerlich für Einreibungen und findet sich in Haarwässern. Als Frischpflanzensaft kommt die Brennnessel während einer Frühlingskur zur Belebung des Stoffwechsels zum Einsatz. Ihre jungen Blätter eignen sich als Beigabe zu Salaten oder gedünstet als so genannter Brennnesselspinat. Die Teezubereitung 3 – 4

Ballaststoffe

13. März 2017
Ballaststoffe – wie sie den Darm schützen Seit mehr als 20 Jahren nutzt unsere Naturheilpraxis in Kooperation mit dem Labor Dr. Hauss die Darmfloraanalyse zur Abklärung und Therapie bei verschiedenen Erkrankungen. Nun wurden wir in unserem Tun bestärkt, weiterhin sowohl die Ernährungsgewohnheiten als auch die Darmflora unserer Patienten zu analysieren und zu therapieren. An der University of Michigan in Ann Arbor wurde herausgefunden, dass Ballaststoffe die durch menschliche Verdauungsenzyme nicht verwertet und abgebaut werden können, für einige Arten von Darmbakterien sehr wichtig sind, da sie sich von ihnen ernähren. Diese Bakterien greifen bei zu ballaststoffarmer Ernährung die Schleimschicht des Darms an und nutzen die darin enthaltenen Mengen an Polysacchariden, wie Zellulose. Schon ein kurzzeitiger Mangel führt bereits zum Abbau der Schleimschicht und macht den Darm für Infektionen anfälliger. Sobald die Nahrung aber aus 15% pflanzlichen Ballaststoffen bestand, wurde die Darmschleimhaut nicht angegriffen. Auf- und Abbau des Schleims hielten sich die Waage. Dies ist ein Hinweis darauf, dass eine zu geringe Zufuhr von Ballaststoffen eine Ursache für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist.   Quelle: „A Dietary Fiber-Deprived Gut Microbiota Degrades the Colonic Mucus Barrier and Enhances Pathogen Susceptibility“, Mahesh S. Desai et al.; Cell, DOI: 10.1016/j.cell.2016.10.043 abgerufen auf http://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Wie_Ballaststoffe_den_Darm_schuetzen1771015590266.html (am 01.03.2017)

Gefährliche Helfer

11. März 2017
Kopfschmerz wird von mehr als 65% der Deutschen als schwerwiegendes Problem beschrieben, vor allem Spannungskopfschmerz und Migräne sind häufig. Rund ein Viertel der Schmerzpatienten behandelt sich mit frei verkäuflichen Schmerzmitteln – „Over-The-Counter-Präparaten“ – selbst. Die wenigsten wissen allerdings, dass nicht jedes Schmerzmittel gegen jeden Schmerz hilft. Und kaum jemand kennt die Gefahren, die eine eigenmächtige Anwendung dieser Medikamente bergen kann. Hinzu kommt, dass bei den meisten Arten von Kopfschmerz die klassischen Schmerzmittel gerade mal eine Linderung aber keine Heilung schaffen können, so auch bei Kreuz- oder Knieschmerzen. Hartmut Göbel, Chefarzt in der Schmerzklinik Kiel, verweist zudem darauf, dass es zwar in Ordnung ist zwei- bis dreimal im Monat eine Schmerztablette zu nehmen, jedoch das Risiko für Nebenwirkungen direkt proportional zur eingenommenen Menge steigt. Man sollte diese OTCs also nicht öfter als vier Tage am Stück oder zehn Tage im Monat einnehmen, denn man riskiert Tabletten-induzierte Kopfschmerzen, Magengeschwüre, Leberschäden und sogar Nierenversagen. Wichtig ist uns daher, die Ursache für Ihren Schmerz zu finden. Schließlich können Kopfschmerzen durch statische Probleme wie z.B. an der Hals- oder Brustwirbelsäule, Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder auch vegetative Entgleisungen ausgelöst werden. Erst wenn der Auslöser gefunden ist, lassen sich Kopfschmerzen erfolgreich behandeln. Sollten die Probleme statische Ursachen haben, könnten denkbare Therapiemöglichkeiten z.B. sanfte chiropraktische oder osteopathische Behandlungen der Wirbelsäule sein, womit gleichzeitig auch Einfluss auf das vegetative Nervensystem genommen wird. Nahrungsmittelunverträglichkeiten bedürfen genauer Abklärung damit ein erfolgreicher Therapieplan aufgestellt werden kann. Meist führt schon eine gezielte und einfach umzusetzende Ernährungsumstellung zur Linderung der Schmerzen. Übersicht der gängigen „OTCs“: