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Schmerzende Knie

30. November 2020
Knieschmerzen Das Kniegelenk ist das größte Gelenk unseres Körpers. Es ist jeden Tag enormen Belastungen ausgesetzt, was mit der Zeit zu Abnutzungserscheinungen führen kann. Zudem ist es sehr verletzungsanfällig. Daher ist es nicht verwunderlich, dass in Deutschland Knieschmerzen zu den „Volksleiden“ zählen. Anatomie Das Knie ist kein einfaches Schaniergelenk das nur gestreckt und gebeugt werden kann. Durch seine ausgeklügelte Mechanik kann es zusätzlich in gebeugter Stellung auch drehen und wird daher Dreh-Schaniergelenk genannt. Seine Stabilität erhält es nicht nur durch die umgebende Muskulatur von Oberschenkel und Wade, sondern auch durch Bänder (Ligamente). Besonders die Kreuzbänder verhindern dabei ein nach vorne oder hinten gleiten der Gelenkpartner und begrenzen zudem auch die Drehbewegung. Seitliche Stabilität erhält das Knie durch seine Innen- und Außenbänder. Die Mensiken dienen dem Knie dabei zur Verbesserung der Gelenkmechanik, zur Verminderung der Reibung und als Stoßfänger, was das Knie noch zusätzlich belastbarer macht Ursachen für Knieschmerzen Durch den komplexen Aufbau des Kniegelenks können die Ursachen für Schmerzen vielfältig sein. Sie reichen von einfachen Verletzungen bis hin zu Abnutzungserscheinungen. Es gibt aber noch weitere Faktoren, die Knieschmerzen verursachen können. So zählen erbliche Faktoren wie zum Beispiel angeborene Beinfehlstellungen dazu oder auch Überlastung beim Sport oder funktionelle Probleme wie Hüftbeschwerden. Daher kann nur eine gründliche Untersuchung die genauen Ursachen im Einzelfall klären. Symptome Treten die Schmerzen im Knie nur ab und zu auf, nach längerer Belastung oder auch nach längerer Ruhe (Anlaufschmerz) können dies frühe Zeichen für einen Gelenkverschleiß sein. Ist die Arthrose bereits fortgeschritten, treten die Schmerzen öfter und intensiver auf, da durch den Knorpelabbau die Knochen aufeinander reiben. Mögliche Therapieansätze sind dabei zum Beispiel entzündungshemmende Maßnahmen wie Quarkwickel oder kalte Güsse, manuelle Therapien oder auch Kräftigungsübungen, um Schonhaltungen zu vermeiden. Je früher interveniert wird, desto eher lässt sich eine Operation hinauszögern. Akute Knieverletzungen sind oft Folgen von mechanischer Krafteinwirkung von außen, wie Prellungen, Stößen oder Unfällen. Insbesondere Fuß- und Handball oder auch Skifahren gelten als Risikosportarten. Aber auch beim Wandern können Knieverletzungen auftreten. Sollte das Knie nach dem Sport Anzeichen von Entzündung zeigen (Schwellung, Rötung, Erwärmung, Bewegungseinschränkung, Schmerz), ist es sinnvoll zunächst nach der PECH-Regel* zu handeln. Sollten die Schmerzen schlimmer werden oder sich nicht zeitnah verbessern, ist es sinnvoll einen erfahrenen Therapeuten aufzusuchen. *  PECH steht für: P – Pause: Knie ruhig stellen E – Eis: Knie rasch kühlen, um eine Schwellung zu vermeiden C – Compression: Bandagen oder Druckverband anlegen, um Schwellungen entgegenzuwirken H – Hochlagern: Bein hochlagern, um den Blutrückfluss zu verbessern

Das Lymphsystem – Schlüssel der Gesundheit

15. November 2020
Das Lymphsystem Das Lymphsystem (lat. lympha = klares Wasser, Quellwasser) dient als Drainagesystem zur Entlastung der Venen und ist gleichzeitig – als Transport- und Reinigungssystem – Teil des Immunsystems. Es sorgt durch seine Filterfunktion für die Aufrechterhaltung unserer Gesundheit, indem es Erreger und Fremdpartikel eliminiert. Aufbau des Lymphsystems Das Lymphgefäßsystem gliedert sich in ein oberflächliches und ein tiefes System. Das oberflächliche dient der Drainage der Haut, das tiefe eher der Drainage von Muskeln, Knochen und Gelenken. Das Lymphsystem läuft parallel zu den tiefen Arterien und Venen. Seinen Beginn hat es als offenes System im Bindegewebe, wo es die Abfallprodukte des Stoffwechsels als „lymphpflichtige Last“ aufnimmt. Diese lymphpflichtige Last enthält neben Eiweißen, Fetten, Zellen und Blutserum auch Fremdstoffe wie Viren und Bakterien. Zunächst ist diese Flüssigkeit durchsichtig bis leicht gelblich. Nur wenn sie direkt aus dem Darmbereich kommt, färbt sie sich nach dem Essen milchig trüb. Die Lymphe fließt über kleinste Lymphgefäße (Lymphkapillare) zu immer größer werdenden Lymphgängen des Körperstamms bis hin zum Herz und wird somit wieder Teil des Blutkreislaufs. Der Lymphtransport wird einerseits durch die Muskelschicht in den Lymphgefäßen selbst ermöglicht, andererseits durch die umgebende Muskulatur sowie der Pulsation der benachbarten Arterien und Venen. Ein Klappensystem, ähnlich dem der Venen, verhindert ein Zurückfließen der Lymphe. Der Weg der Lymphe Auf ihrem Weg von der Peripherie zum Herz passiert die Lymphflüssigkeit wenigstens einmal einen sogenannten Lymphknoten. Diese Lymphknoten dienen als eine Art Wächtersystem. Sie sind etwa fünf bis zehn Millimeter groß, relativ flach und eher oval als rund. Die Lymphknoten bestehen aus Bindegewebe und dienen der Sammlung und Filtration der Lymphe. Alte Lymphozyten (Abwehrzellen), Zelltrümmer, Viren, Bakterien und andere Stoffe werden hier zurückgehalten und phagozytiert (aufgefressen), aber es werden auch Antikörper gebildet. Um bei einer neuen Infektion schneller reagieren zu können, speichern die Lymphknoten auch einige Immunzellen als Gedächtniszellen. Im Falle eines Infekts wird die Produktion von Abwehrzellen entsprechend angekurbelt. Die Lymphknoten können anschwellen und bis zu zwei Zentimeter groß werden. Dabei verlieren sie ihre flache Form und werden eher kugelförmig. Sie sollten aber dennoch relativ weich und ein wenig beweglich sein. Beispiel: Rachenmandeln Das passiert zum Beispiel bei einer klassischen Tonsillitis (Rachenmandelentzündung). Die Symptome sind Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, ausgelöst durch Erreger die sich auf der Mund- und Rachenschleimhaut festgesetzt haben. Sobald die Lymphknoten anfangen zu arbeiten, kann man unterhalb des Kieferwinkels meist leicht geschwollene Lymphknoten („Knubbel“) ertasten, welche auf Druck schmerzhaft sein können. Im Grunde also ein gutes Zeichen, da hier das Immunsystem bereits auf Hochtouren arbeitet. Da man Schmerzen allerdings nicht aushalten muss, an dieser Stelle ein paar Tipps aus der Kneipp’schen Hausapotheke: Halswickel Natürlich sind gerade beim Halswickel entsprechende Wickel-Sets optimal. Diese bestehen grundlegend aus einem Innentuch aus Leinen, einem Zwischentuch aus Baumwolle und dem Außentuch aus Molton. Für den einfachen Hausgebrauch sind jedoch zwei Halstücher ausreichend. Das innere (aus Baumwolle) wird nass gemacht. Hierzu kann ein Absud aus Veilchen oder Wasser mit einem Schuss Obstessig benutzt werden – letzterer dient zur Reizung der Haut um die ableitende Wirkung zu verstärken. Nach gutem Auswringen wird das feuchte

Immunsystem – was ist das?

7. November 2020
Täglich ist unser Körper den Einflüssen von Viren und Bakterien ausgesetzt. Unser Immunsystem ist ständig damit beschäftigt, den Körper vor diesen Krankheitserregern zu schützen. Ist das Immunsystem stark, werden die Erreger abgeschwächt und es kommt zu keinen Krankheitssymptomen. Ist es jedoch beispielsweise durch Ernährung, Stress oder bestehende Vorerkrankungen geschwächt, kann es zu teils schweren Infektionen kommen. Das menschliche Immunsystem stellt das Abwehrsystem unseres Körpers dar. Es schützt uns vor Krankheitserregern, eingedrungenen Mikroorganismen und Fremdsubstanzen und ist außerdem in der Lage, körpereigene fehlerhaft gewordenen Zellen zu zerstören. Es besteht aus einem angeborenen und einem adaptiven bzw. erworbenen Immunsystem. Die zwei Arten Das angeborene Immunsystem dient der Bekämpfung von allgemeinen körperfremden Erregern und ist nur bedingt beeinflussbar. Ein erster Teil davon ist die Haut als äußere Barriere, gefolgt von Schleimhäuten, den Atemwegen, der Magensäure und den Ausscheidungsorganen. All diese haben bereits ihre eigenen kleinen aber effektiven Abwehrmechanismen. Sie reichen von Wachstumsbremsen, Enzymen bis hin zu Säuren und eigenen Bakterien. Zelluläre Bestandteile dieses Systems – also Zellen die in den Blutgefäßen zirkulieren und auch in den Geweben vorkommen, sind unter anderem die sogenannten Granulozyten und Makrophagen. Die Granulozyten machen den Großteil der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) aus. Sie arbeiten zum Beispiel über aggressive Stoffe, die sie in den befallenen Geweben abgeben. Die Makrophagen (Riesenfresszellen) hingegen fressen, wie ihr Name schon suggeriert, die Erreger (Phagozytose). Können die Fresszellen sie nicht allein bekämpfen, so sind sie zudem in der Lage die adaptive Immunabwehr ‚zu Hilfe zu rufen‘ und dann gemeinsam gegen die Erreger vor zu gehen. Dieses adaptive, erworbene oder auch spezifische Immunsystem ist durch den individuellen Lebensstil beeinflussbar und dient der Abwehr von spezifischen körperfremden Erregern. Zwei Gruppen von Zellen stellen dabei die wesentlichen Teile dar: T-Lymphozyten und B-Lymphozyten. Die T-Lymphozyten entstehen im Knochenmark und wandern zur Ausreifung in den Thymus. Dort lernen sie sozusagen, jeweils ein spezifisches Antigen (Eiweißstrukturen auf der Zelloberfläche von Erregern) zu erkennen und sich an dieses zu binden. Damit machen sie diese fremden Zellen für weitere körpereigene Abwehrzellen besser kenntlich und helfen so bei ihrem Abbau. Die B-Lymphozyten stammen ebenfalls aus dem Knochenmark. Sie binden sich ebenfalls an Antigene, können sich aber zudem zu antikörperproduzierenden Plasmazellen oder zu Gedächtniszellen entwickeln. Dies ist bei einem Zweitkontakt mit einem Erreger wichtig, da so die Immunantwort schneller erfolgen kann – sie wurde ja bereits ‚eingeübt‘. Was kann ich für meine Gesundheit tun? Wie bereits beschrieben, können wir durch unseren Lebensstil Einfluss auf unser adaptives Immunsystem nehmen. Ein wichtiger Faktor ist eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung mit ausreichend (Bio-) Obst und Gemüse zusammen mit Erholungsphasen und Schlaf. Weitere Maßnahmen um das Immunsystem zu unterstützen sind zum Beispiel Wechselduschen nach Sebastian Kneipp oder einfach regelmäßige Bewegung an der frischen Luft. Was wir in der Praxis anbieten Der Herbst ist die klassische Jahreszeit für Erkältungen und andere Infektionen, denen man mit einer aktiven Pflege des Immunsystems gut entgegenwirken kann. Um Sie in Ihren eigenen Maßnahmen zu unterstützen, bieten wir in unserer Praxis spezielle Infusionstherapien an. Dabei kommen die Abwehr regulierende Substanzen zum Einsatz, wie Vitamin C, antiviral

Für Ihre Gesundheit – wir sind vorbereitet!

29. Oktober 2020
Wir sind für Ihre Gesundheit vorbereitet!   Wir haben uns Gedanken gemacht, wie wir Sie am besten schützen können. Der einfachste und schnellste Weg eine mögliche Infektionen festzustellen ist das Messen der Körpertempertur. Bereits eine leichte Erhöhung der Tempertur kann ein Hinweis auf SARS-CoVID-2 sein – auch wenn Sie sie noch nicht bemerken. Das ist der Grund weshalb wir bei Betreten unserer Praxis sofort Ihre Temperatur messen. Wir schützen damit nicht nur uns sondern auch Sie. Beim Betreten der Praxis werden Sie sofort kontaktlos auf Ihre Körpertemperatur getestet. Bei unbedenklichem Ergebnis leuchtet die Anzeige grün auf und Sie dürfen eintreten. Sollte der Messwert allerdings den Grenzwert von 37,4 °C erreichen, leuchtet die Anzeige rot auf und gibt ein akustisches Signal. Sollte dies der Fall sein, bitten wir Sie unverzüglich die Praxis zu verlassen und Ihren Hausarzt wegen des weiteren Vorgehens zu kontaktieren. Sollten Sie Krankheitssymptome wie Husten, Halsschmerzen oder den Verlust von Geschmacks- und/ oder Geruchssinn wahrnehmen, sehen Sie bitte von einem Besuch unserer Praxis ab, begeben sich in häusliche Quarantäne und rufen Ihren Hausarzt an.

Boost für das Immunsystem

1. April 2020
Es gibt viele Arten das Immunsystem zu unterstützen. Sie reichen von ausgewogener und gesunder Ernährung, Bewegung an der frischen Luft, Wechselduschen im Sinne Kneipps bis hin zur Vitaminsupplementierung. Für letzteres eignet sich gerade in diesen Zeiten eine Kombination aus Vitamin D3, Magnesium, Zink und Vitamin C.   Vitamin D3 Vitamin D3 wirkt antiviral. In zahlreichen Studien konnte belegt werden, dass Vitamin D eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung und Linderung von virusinduzierten Atemwegsinfekten spielt. In seiner aktiven Form (Calcitriol) hat es wichtige Aufgaben bei der Immunabwehr. Es hat unter anderem Einfluss auf die spezifische Abwehr und die Produktion von körpereigenen Antibiotika. So konnte gezeigt werden, dass ein Blut-Serum-Spiegel von mindestens 50 ng/ mL hilfreich gegen viral ausgelösten Lungenerkrankungen ist. Wichtig ist bei einer Langzeitanwendung von Vitamin D3 auch auf eine ausreichende Vitamin K2 Substitution zu achten, da hierdurch eine mögliche Hyperkalzämie (erhöhte Calciumwerte) im Blut vermieden wird. Ein Vitamin K2-Mangel kann sich unter anderem in Herz-Kreislauf-Erkrankungen äußern. Das Verhältnis von Vitamin D3 zu K2 sollte bei 10 000 I.E. D3 zu 100 µg K2 liegen.   Magnesium und Zink Magnesium ist als eines der wichtigsten Mineralien an der Funktion von über 700 Enzymen beteiligt. Es ist zudem wichtig für die Funktion der Mitochondrien. Damit spielt es eine ausschlaggebende Rolle bei der Immunfunktion. Zudem wird es zur Umwandlung von Vitamin D3 in seine aktive Form benötigt. Zink ist ebenfalls an einer Vielzahl von Stoffwechselprozessen beteiligt und unterstützt neben der Entgiftungsfunktion des Körpers auch seine Abwehr. So ist die Zellteilung und die Immunfunktion der Schleimhäute bei einem Zinkmangel herabgesetzt, was es Erregern erleichtern kann in den Körper einzudringen.   Vitamin C Vitamin C ist essentiell und kann vom menschlichen Körper nicht selbst hergestellt und auch nicht gespeichert werden. Ein Überschuss wird ausgeschieden. Es regelt viele Stoffwechselprozesse im Körper: So ist dieses Vitamin am Aufbau des Bindegewebes (Kollagen), der Knochen und der Zähne sowie der Bildung von Botenstoffen und Hormonen beteiligt. Außerdem wirkt es antioxidativ. Das bedeutet, es schützt die Zellen im Körper vor freien Radikalen, indem es schädliche Verbindungen und reaktive Sauerstoffmoleküle abfängt. Bei der Verwertung von pflanzlichen Lebensmitteln verbessert es die Eisenabsorption und hemmt die Bildung von Nitrosaminen, die krebsauslösend wirken können. Bei einem Infekt verbraucht der Körper aufgrund der erhöhten Entzündungsreaktionen und Stoffwechselaktivität erheblich mehr Vitamin C. Das Vitamin sorgt dabei für eine gesteigerte Bildung von Antikörpern und weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und erhöht ihre Beweglichkeit. Dies sorgt wiederum für die verbesserte Abwehr von Viren und Bakterien. Studien zufolge kann Vitamin C die Erkältungsdauer bei Kindern und Erwachsenen senken, wenn es ausreichend supplementiert wird.   Um das Immunsystem optimal zu stärken und einen antiviralen Effekt zu fördern, empfehlen  wir 1–2 x wöchentlich Infusionen mit Vitamin C (7,5 g) in Kombination mit individuell abgestimmten Komplex-Homöopathika und antiviral wirkenden Aminosäuren.

Öffnungszeiten – Corona

17. März 2020
Die gute Nachricht zuerst: Wir sind wie gewohnt für Sie da! Ein paar Fakten… Es gibt zur Zeit keinen Impfstoff gegen SARS-CoV-2. Genaues zum Wirkmechanismus des Virus ist noch nicht bekannt. Das Ziel ist und bleibt bisher die Ausbreitung zeitlich einzudämmen, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Daher tun Sie etwas zu Ihrem eigenen Schutz: – Meiden Sie bitte Menschenansammlungen und unnötige Sozialkontakte. – Gehen Sie für Ihre Großeltern (oder ältere Nachbarn) einkaufen. – Nutzen Sie die Sonne und geht in der Natur spazieren. – Trinken Sie ausreichend zur Befeuchtung der Schleimhäute. – Ernähren Sie sich gesund mit Obst und Gemüse. – Bewahren Sie Ruhe und schlafen Sie ausreichend (ja, auch Schlaf hat Auswirkung auf das Immunsystem!). Nehmen Sie zur Unterstützung der Abwehr Vitamine zu sich. Eine Mischung aus Vitamin C (1-2 g /Tag), Vitamin D (2000 IE /Tag) und Zink (30 mg /Tag) kann das Immunsystem unterstützen besser mit Infekten fertig zu werden. Um die Aufnahme zu erhöhen bieten sich Vitamin-C-Hochdosis Infusionen an. Diese können mit antiviral wirksamen Aminosäuren wie L-Carnitin, L-Arginin und L-Taurin gemischt werden und durch Komplexhomöopathika ergänzt werden und individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt werden. Falls Sie noch Fragen haben rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.
News

Die „Bauch-Hirn-Achse“

26. März 2019
Wie oft hat man selbst schon „Schmetterlinge im Bauch“ gehabt oder etwas „aus dem Bauch heraus“ entschieden? Das „Bauchhirn“, das damit assoziiert wird, ist der Darm, der bei uns Menschen über rund 200 Millionen Nervenzellen verfügt. Nur ein lebensnotwendiges Organ kann sich so viele Nervenzellen leisten, schließlich benötigen sie fast zehnmal mehr Energie als alle anderen Körperzellen! Im Laufe eines 75-jährigen Lebens wandern mehr als 30 Tonnen feste Nahrung und 50.000 Liter Flüssigkeit durch dieses sensible System. Der Darm muss dabei Millionen von chemischen Substanzen analysieren und ebenso viele Gifte neutralisieren und unzählige Gefahren meistern – der Darm ist unser größtes Immunorgan. Üblicherweise werden Organfunktionen über ihnen zugehörige Hirnregionen gesteuert. So gibt es zum Beispiel ein Herz-Kreislauf-Zentrum oder ein Atemzentrum. Ein vergleichbar spezialisiertes Hirnareal existiert für den Darm aber nicht. Das „Bauchhirn“ selbst, also das Nervensystem des Darms, kann – anders als sein Name vielleicht vermuten lässt – weder denken noch bewusst entscheiden, hat aber trotzdem großen Einfluss auf unsere Emotionen und Entscheidungen. Dies verdanken wir einerseits den Nervensträngen, die Darm und Gehirn direkt miteinander verbinden. Entlang dieser sogenannten „Darm-Hirn-Achse“ werden ständig Informationen zum Gehirn geschickt – allerdings nur sehr wenige vom Gehirn zum Darm. Erst vor kurzem stellten Forscher fest, dass weitaus mehr Nervenstränge vom Bauch ins Gehirn führen als umgekehrt: 90 Prozent der Verbindungen verlaufen von unten nach oben. Auf der anderen Seite spielen auch die sich im Darm befindlichen Bakterien eine sehr wichtige Rolle. Diese, so meinen Forscher, ist allerdings bisher vielleicht zu zehn Prozent wirklich erforscht. „Alarmsignale“ wie Übelkeit, Erbrechen oder Schmerzen Wir nehmen Botschaften, die unser Darm „nach oben“ schickt nur bedingt wahr, meist erst dann, wenn der Bauch sich mit „Alarmsignalen“ wie Übelkeit, Erbrechen oder Schmerzen meldet. Diese können durch infektiöse oder emotionale Stresssituationen hervorgerufen werden. Wenn die Zentrale im Kopf also bewusst oder unbewusst Anspannung und Furcht wahrnimmt, dann ruft sie den Satelliten im Bauch zu hilfe. Über spezialisierte Immunzellen im Darm werden Entzündungsstoffe wie beispielsweise Histamin ausgeschüttet, die Nervenzellen im Verdauungskanal werden sensibilisiert und aktiviert und veranlassen Muskelzellen, sich zusammenzuziehen. Krämpfe oder Durchfall sind die Folge. Die allgemeine Alarmstimmung im „Darmhirn“ wird dem „Kopfhirn“ mitgeteilt und das funkt zurück nach unten…und so weiter. Einer von tausenden von Kreisläufen, die vor allem bei Dauerangst und „high level stress“ chronisch werden können. Spannend ist dabei auch, dass je tiefer die Bereiche im Verdauungstrakt liegen, die Herrschaft des „Kopfhirns“ umso schwächer wird. Mund, Teile der Speiseröhre und Magen lassen sich teilweise noch etwas von oben „sagen“. Doch hinter dem Magenausgang übernimmt ein anderes Organ die Regie: Was, wo und wann dort passiert, entscheidet das „Bauchhirn“. Erst am allerletzten Ende, am Rektum und Anus, regiert das menschliche Gehirn mit bewusster Steuerung wieder mit. Darm und Psyche Hinzu kommt, dass die im Darm lebenden Bakterien mit aller Wahrscheinlichkeit auch auf unsere Psyche wirken. Hirnforscher glauben, dass es keine Hirnfunktion geben dürfte, die nicht von den Bakterien der Darms beeinflusst wird. So könnte die unterschiedliche Zusammensetzung der Darmflora der Grund dafür sein, dass mancher Mensch melancholisch und ein

 

 

 

 

Coronavirus-Erkrankung (COVID-19)

Die gute Nachricht zuerst:
Wir sind wie gewohnt für Sie da!